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Was man von ALDI lernen kann – Ostern leicht verständlich

[…] Das bedeutet auch, dass man auf Seiten von Aldi-Süd offenbar einen Bedarf festgestellt hat, an dem nicht wenige Katecheten verzweifeln: Das Glaubenswissen über kirchliche Feste ist weithin verloren gegangen, und doch ist dieses Wissen notwendig, wenn man Ostern oder auch das Weihnachtsfest nicht einfach nur als leere Hülle mit allerlei Konsum auffüllen will. […]

Von Felix Honekamp

Ich muss mir mal Luft machen!

[…] Bürgerlichkeit wird mit Christentum verwechselt, Unbeweglichkeit mit Gesundheit und der eigene Angstschweiß mit dem Wohlgeruch des Himmels. Und messerscharf wird geschlossen: der Islam ist stärker als das Christentum und eine Gefahr, wo man doch tatsächlich meint: diese Herausforderung könnte stärker sein als unser Wohlstand. Wäre man in Christus verwurzelt, wüsste man, dass es wieder und wieder neue Früchte geben wird. Dass der Weinstock wachsen muss, nicht sich unser Kühlschrank mit Trauben füllen muss. Das erste, was verginge, wäre die Angst. Und der Blick wäre ein anderer. […]

Von Bastian Volkamer

Gott hat Liebeskummer – unseretewegen …

[…] Eine meiner Vorstellungen des Fegefeuers sieht so aus, dass man dort erkennt, in welchen Situationen man zu wenig geliebt hat, in welchen Situationen man sich von Gott abgewandt hat. Bildlich stelle ich mir vor, dass Jesus mit mir zusammen einen Blick auf mein Leben wirft, wie es war … und mir dann zeigt, wie es hätte sein können, wie er es sich gewünscht hätte. Und ich glaube, diese Momente der Klarheit, die uns da bevorstehen, werden schmerzhaft sein: So viele, unendlich viele verpasste Gelegenheiten, zu lieben, barmherzig zu sein, sein Leben an Christus auszurichten. Und Jesus zeigt mir das nicht, um mich zu quälen, sondern damit ich verstehe: Wie er ist, wie Gott ist, und wie sehr mich Gott liebt. […]

Von Felix Honekamp

Karneval: Düsseldorf – Köln … 0 : 0

[…] An den Islamismus hat man sich nicht rangetraut, stattdessen bekamen Baschar al-Assad, der Präsident Syriens, Kim Jong-Un, sein Pendant aus Nordkorea, und – hinter ihnen stehend – Wladimir Putin ihr Fett weg, als die „Scheinheiligen“, die angeblich der Meinung wären, ihnen gebühre der Friedensnobelpreis. Sicher, alles auf ihre Art Diktatoren, einer immerhin leidlich demokratisch gewählt, jedenfalls aber doch nicht der unberechenbare Schrecken der Welt! Und ich sag’s mal so: Auf einem echt kritischen Wagen wäre wenigstens Barack Obama (Sie erinnern sich: Der, der es bis heute nicht geschafft hat, die Guantanamo-Internierungslager zu schließen) mit der Medaille vor den Dreien hergelaufen. So aber war dieser Wagen an Gratismut kaum zu überbieten. […]

Von Felix Honekamp

Der letzte Karneval …

[…] Der herrschende Trend hat seinen Humor verloren, wenn er jemals einen hatte. Mag Satire auch alles dürfen, Karneval darf es nicht mehr. So werden wir jetzt erleben, daß gegen Narren ermittelt wird. Narren haben sich womöglich der Volksverhetzung schuldig gemacht. Das macht selbst den Westfalen lachen.

Das Lachen bleibt aber im Halse stecken, denkt man an die Folgen. Wenn Narrenfreiheit nun auch der politischen Korrektheit verpflichtet ist, dann ist sie keine Freiheit mehr. Dann liegen die Narren an Leine. Nur totalitäre Systeme fürchten den Narren, denn der Spiegel ist grausam. […]

Von Peter Winnemöller

Einmal um die ganze Welt und die Taschen voller Geld …

[…] Wer Geld auf die Bank bringt, wird absehbar – zumindest ab einer gewissen Menge – für die Aufbewahrung zahlen müssen. Ein Schelm, wer das nun irgendwie mit den jüngsten Überlegungen zur Abschaffung von Bargeld beziehungsweise Begrenzung von Bargeldgeschäften in Verbindung bringt […]

Von Gerd Maas

Bargeld lacht

[…] diese Einschränkung der Freiheit macht sich der Staat nun zu Nutze, wenn er die Verwendung von hohen Bargeldbeträgen verbietet. Es gibt in Deutschland – abgesehen von Projekten wie bitcoin – keine Ausweichmöglichkeiten zum staatlich verordneten Euro. Wer also aus welchen Gründen auch immer, Bargeldzahlungen in entsprechender Höhe vornehmen will, kann das zukünftig nicht mehr tun. Da geht es zunächst mal nicht um die Frage, warum Sie das tun sollten oder ob es eine relevante Anzahl illegaler Bargeldtransfers gibt, die ein solches Verbot begründen könnten. Es geht darum, dass die Regierung mehr oder weniger willkürlich festlegt, wie Sie Ihr Bargeld verwenden können. […]

Von Felix Honekamp

Keep calm and carry on

[…] Zu dieser Verantwortung gehört auch, dass man ein „gelassenes“ Verhältnis zur Falschmeldung entwickelt. Man kann eine Meldung nicht mehr benutzen, um sein Weltbild zu betonieren, oder man wird schnell feststellen, auf Sand gebaut zu haben: Sie kann sich morgen schon als falsch erweisen, oder auch in einer Stunde. Das sollte drei Konsequenzen haben: Einen kühlen Kopf bei der Bewertung von medialen Beiträgen, weniger Hemmungen, wenn man Fehlinformation weiterverbreitet hat, dieses schlicht und einfach zu bekennen und den Fehler geradezurücken, und nicht zuletzt die konsequente Anwendung der Unschuldsvermutung, wenn es um Anschuldigungen geht. […]

Von Anna Diouf

Von allerlei Zwängen: Schweinefleisch und Verhüllung

[…] Gibt es zwischen aggressiver Brüskierung und vorauseilendem Appeasement eigentlich keine Zwischentöne im Umgang mit dem Islam?
Wenn Dänemark öffentlichen Einrichtungen „Schweinezwang“ verordnet, dann ist das, abgesehen davon, dass man mal wieder die Juden vergessen hat bei der Konfrontationspolitik, ein Schlag ins Gesicht für alle normalen Muslime, die stillschweigend zwei oder drei der „Fünf Säulen“ ihres Glaubens beachten und abseits davon Hadithe Hadithe sein lassen und Allah einen guten Mann. […]

Autor: Anna Diouf

Grenzsicherung: Auf Kinder und Flüchtlinge schießen?

[…] Was soll denn ein Grenzschützer tun, wenn er nicht auf einen einzelnen Flüchtling trifft sondern auf Hunderte? Sie werden sich nicht stoppen lassen, nicht von einem, nicht von zehn Polizisten – und, machen wir uns nichts vor: Schon gar nicht, wenn sie wissen, dass ihnen keine wirkliche Gefahr droht. Ein erwachsener männlicher Flüchtling, der sich notfalls auch mit Gewalt gegen einen Stopp wehrt, wird zwei bis drei Beamte binden – bei einem entsprechenden Ansturm wie im letzten Herbst würden also Hundertschaften benötigt, die einen Grenzübertritt verhindern müssten – und die befänden sich ständig im Kampf mit Menschen, von denen sie nicht wüssten, ob es sich bei ihnen zumindest um Menschen auf der Flucht handelt (an deutschen Grenzen gibt es aufgrund der noch immer geltenden Drittstaatenregelung keine wirklichen Flüchtlinge mit einem entsprechenden Rechtsanspruch auf Anerkennung in Deutschland) oder einen Migranten, der sich ein besseres Leben in Deutschland erhofft oder womöglich um einen Islamisten, der in Deutschland eine Straftat begehen will. […]

Von Felix Honekamp

Den alltäglichen Antisemitismus gebt uns heute …

[…] Daher lässt man dies lieber gleich und versucht, den Fehler im System zu finden: Die gewalttätigen Araber in Frankreich, die Juden überfallen, ermorden und vergewaltigen, sind Opfer des Systems, das ihnen keine Chance gibt. Für die Jugendlichen in Deutschland mit arabischem Migrationshintergrund haben wir einfach immer noch nicht genug Präventionsprogramme – wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere, so verging ab der dritten Klasse kein Schuljahr ohne Lektüre oder Themenkomplex zum Thema Holocaust. […]

Von Anna Diouf

Meinungsfreiheit und Religionsfreiheit – ein Appell

[…] bei tieferer Betrachtung wird es deutlich: Ein religiöser Glaube kann nicht frei ausgeübt werden, wenn es keine Freiheit der Meinungsäußerung gibt, und Journalisten können nicht frei wirken, wenn ein bedeutender Teil der Kultur, über die sie berichten wollen, nur unter strengen behördlichen Kontrollen und absurden Genehmigungsvorbehalten realisiert werden kann. Letztlich basiert auch der Spott über Religion wesentlich auf deren Freiheit. […]

Von Josef Bordat

Die Facebook-Blockwarte

[…] Die Gefahr besteht daher – und die Konstruktion der OCCI macht deutlich, dass das auch so gewünscht ist –, dass es bei den bekämpften politischen Stimmen nicht nur um solche gehen wird, die Straftatbestände darstellen (die in §130 StGB schon wachsweich genug formuliert sind), sondern auch um solche, die generell in der politischen Debatte nicht erwünscht sind. Schaut man sich unter diesem Gesichtspunkt wiederum die Aktivitäten von Frau Kahane und der Amadeu Antonio Stiftung an, steht zu befürchten, dass hier auch kritische Stimmen zur Flüchtlingsthematik oder Gegenreden zur Refugees-Welcome-Rhetorik bekämpft werden sollen: Mit Rückendeckung des Justizministeriums aber ohne staatliche Legitimation! […]

Von Felix Honekamp

AfD raus – CDU jetzt auch

Die öffentlich-rechtlichen Sender in dieser Form sind nicht mehr zu retten, wenn sich nicht ganz schnell ein Wandel in Richtung größerer Objektivität vollzieht und die Skandale ein Ende finden. Immer mehr Bürger sehen die Notwendigkeit solcher Sender nicht mehr ein. Der Aspekt der Grundversorgung ist längst kein Argument mehr, wenn es sich nur noch um eine manipulierte und manipulative Grundversorgung handelt.

Von Peter Winnemöller

Money sells: Ist der Reichtum der Anderen unser Hauptproblem?

[…] Von außen betrachtet muss einen der Weltverfolgungsindex aber skeptisch werden lassen hinsichtlich allzu leicht dahergesagter Wir-schaffen-das-Rhetorik. Notwendig wäre eine eingehende Analyse der Verfolgungssituationen in den einzelnen Herkunftsländern der Flüchtlinge, um möglicherweise Konsequenzen zu ziehen hinsichtlich der Flüchtlings- und Anerkennungspolitik. Das setzt aber eine intensive Beschäftigung mit den Hintergründen voraus und könnte unangenehme Aussagen hinsichtlich der Integrierbarkeit mancher Flüchtlingsgruppen heraufbeschwören. Und also – so muss man wohl annehmen – und weil es auch „nur“ Christen betrifft, deren Verfolgung man in Mitteleuropa sowieso eher widerwillig zur Kenntnis nimmt, bleiben Nachrichten wie die über deren Verfolgungssituation in der Welt eher unbeachtet. […]

Von Felix Honekamp

Reue sieht anders aus

[…] Nein, nein, und nochmals nein. Halten Sie Ihre Leser eigentlich für dumm? So etwas ist keine „Interpretation“. Es ist eine bewusst falsche Wiedergabe. Zur Interpretation lassen die Worte des Erzbischofs zu diesem spezifischen Thema nämlich wenig Raum. Wie man in seinen Aussagen etwas Frauenfeindliches oder Gewalt Rechtfertigendes finden kann, wird ein Geheimnis bleiben, aber man ist es ja gewöhnt, dass katholische Glaubensaussagen grundsätzlich so verstanden werden, dass man der Kirche etwas vorwerfen kann. […]

Von Anna Diouf