Causa Matussek: Die Welt ist durchgeknallt

„Ich schätze mal, der Terror von Paris wird auch unsere Debatten über offene Grenzen und eine Viertelmillion unregistrierter junger islamischer Männer im Lande in eine ganz neue frische Richtung bewegen.. :-)“ Ob man einen solchen Satz schreiben und auf Facebook posten muss, ein paar Stunden nach den schrecklichen Anschlägen? Muss man nicht … aber darf man? Darf man das, wenn man Journalist ist, der für die Tageszeitung „Die Welt“ schreibt? Und sollte man das schreiben, wenn man weiß, dass man sowieso unter verschärfter Beobachtung steht, [...] Von Felix Honekamp

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Den Flüchtlingen eine Neue Heimat?

Niemand will die Fehler der 70er wiederholen. Wir machen zwar das gleiche, aber diesmal machen wir die Fehler besser. So ungefähr lassen sich die erklärten Ziele der nordrheinwestfälischen Landesregierung (NRW) zusammenfassen. Wohnraum für die Flüchtlinge wird gebraucht. Sehr viel Wohnraum sogar: ca. 120.000 neue Wohnungen in kurzer Zeit. Das kostet Geld und benötigt kurze Entscheidungswege. Beides will die Regierung bereitstellen. Sie setzt auf große Baumaßnahmen, große Investitionen, verring [...] Von Bastian Volkamer

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„Fear“: Warum Falk Richter zu Recht Angst hat

Manche meinen, das Theaterstück „Fear“ sei pure Hetze. Man kann es aber auch als Symptom sehen. „Fear“ heißt das Stück, dass von Falk Richter in Berlin auf die Bühne gebracht wurde, und über dessen mangelnde künstlerische Qualitäten einerseits und die darin enthaltene menschenverachtende Hetze gegen alles, was anders denkt als Richter und seine peer-group, andererseits, eigentlich schon alles gesagt ist. Ich selbst habe das Stück nicht gesehen, daher werde ich mich auch nicht zu einer vertieften Kritik versteigen, aber warum ein Theaterstück, in dem dazu aufgefrufen wird, Vertretern konservativer Positionen zwischen die Augen zu schießen, auf einer staatlichen Bühne aufgeführt und staatlich gefördert wird, dazu fehlt mir die Phantasie (nein, eigentlich nicht, aber ich will es nicht wahrhaben). Von Felix Honekamp

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Alle irgendwie Nazi …

Auf dem Weg in die totale Diskursverweigerung ist das Theaterstück FEAR an der Berliner Schaubühne nur trauriger Höhepunkt. Der Versuch, Gender-Kritik als rechtsradikal zu ächten, anstatt sie argumentativ gekonnt zu zerlegen beweist vor allem eines: Die Angst der Protagonisten vor dem Verlust ihrer Diskurshoheit. Bei allem, was man von dem Theaterstück FEAR von Falk Richter […]

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Helmut Schmidt †

„Helmut Schmidt wird fehlen“ – das ist die Kurzformel dessen, was in den vergangenen Stunden zu seinem Tod gesagt wurde, von Wegbegleitern und Freunden ebenso wie von Kritikern. Helmut Schmidt gehörte zu denen, die es irgendwie auch nach ihrer aktiven Zeit als Politiker geschafft haben, weiterhin zum „Inventar“ zu gehören. Für mich selbst gehörten die letzten Jahre seiner Kanzlerschaft zur Zeit meiner beginnenden politischen Bewusstwerdung. Als Jahrgang 1970 habe ich vom Großteil seines Schaffens nicht viel mitbekommen, erst mit dem Scheitern der sozialliberalen Regierung 1982 habe ich ihn und die Politik wirklich wahrgenommen. [...] Von Felix Honekamp

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Danke, Helmut Schmidt!

Der ehemalige Bundeskanzler Helmut Schmidt (SPD) ist heute Nachmittag im Alter von 96 Jahren gestorben. Bis in die jüngste Zeit hatte sich der „Zeit“-Herausgeber in politische Debatten mit klaren Standpunkten eingeschaltet. Man darf im Zusammenhang mit dem Hamburger den Begriff vom Beispiel an Pflichterfüllung durchaus benutzen. Sein kantiges Auftreten verschaffte Schmidt während der Jahre seiner Kanzlerschaft von 1974 bis 1982 Respekt bis weit in bürgerliche Wählerkreise hinein. „Ein guter Mann, nur leider in der falschen Partei“, [...] Von Klaus Kelle

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Sterbehilfe: Aktiv und passiv

Es gibt einen Unterschied zwischen “töten” und “sterben lassen”. Auch, wenn es in der Konsequenz (langfristig) dasselbe ist, ob man einen 35jährigen Mann erschießt oder eben 50 oder 60 Jahren wartet, bis er “von selbst” stirbt, beurteilen wir “erschießen” und “warten” moralisch und rechtlich unterschiedlich. Das ist trivial, man muss es sich aber für die Sterbehilfedebatte noch einmal so klar vor Augen führen. [...] Von Josef Bordat

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Deutschlands freundliches Gesicht

Deutschland ist ein schönes, erstrebenswertes Land. Ein Land, das in Notsituationen ein freundliches Gesicht zeigt und dessen politische Führung dazu steht. So sehr unsere Bevölkerung auch mit sich ringt und diskutiert: unsere Offenheit wird in der Welt gesehen und gelobt. Ich bin stolz auf diese Offenheit. Darauf, dass wir nicht vergessen haben, wieviel wir selbst anderen verdanken. Doch gerade weil ich damit einverstanden bin, [...] Von Bastian Volkamer

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