Dem Staat vertraut – auf Sand gebaut

[...] Die, an die der Staat herankommt, sind jene, die dazugehören wollen. Er weiß, wie sie heißen, wo sie wohnen, und wo sie sich aufhalten, weil sie nämlich gerade dabei sind, sich zu integrieren. Sie haben den fatalen Fehler begangen, den auch Deutsche machen, schon darin erweisen sie sich als kompatibel mit der deutschen Gesinnung: Sie haben sich dem Staat anvertraut und sich in seine Klauen begeben. Und der macht jetzt eben mit ihnen, was er will. [...] Von Anna Diouf

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Rechte Heiden

[...] Das übliche Feindbild der Neuheiden ist denn auch das Christentum, insbesondere die Katholische Kirche. Nicht von ungefähr ist der Voigt-Rosenbergsche Neun-Millionen-Mythos besonders in neopaganen Kreisen virulent. [...] Von Josef Bordat

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Angemessener Rassismus?

[...] Aber natürlich könnte man, wenn man denn wollte, anfangen, sich darüber zu unterhalten, wie man die freien Bürger und die freien Gäste dieses Landes beschützt – vor Kriminalität und vor rassistischer Vorverurteilung gleichermaßen. Vielleicht können wir bessere Rezepte finden. Wenn aber ohne Rassismuskeule und Empörungsgeheul kein Diskurs möglich ist, kann sich auch die Polizei nicht frei und ehrlich darüber äußern, was sie braucht, will und kann. Schließlich wird niemand, der seinen Verstand einsetzt, behaupten, die deutsche Polizei sei per se rassistisch oder wolle rassistisch sein. [...] Von Anna Diouf

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Mit dem Terror leben lernen? Niemals!

[...] Mannhafte, starke, entschlossene Worte, über ein Volk, das zusammenhält. Dass dieser Ausschnitt vermehrt geteilt wird, ist kein Ruf nach dem starken Führer in der Not, sondern der Schrei nach ein wenig Vernunft und kühler Entschlossenheit in einer Gemengelage, in der immer nur der emotionale Overkill regiert – in alle Richtungen. Schmidt hat unmissverständlich deutlich gemacht, dass sich das Deutsche Volk seiner Tage nicht an den Terror gewöhnen werde, dass es eben nicht weitermacht, als sei nichts gewesen, auch nicht im Sinne eines Martyriums für die freiheitliche Gesellschaft. Hier wird davon gesprochen, dass man sich dem Terror entschlossen entgegenstellt, auch, wenn das das Leben verändern sollte. [...] Von Anna Diouf

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Meinungsfreiheit: Keinen Fußbreit nachgeben!

[...] Juristisch gesehen findet in Deutschland keine Zensur statt. Aber besteht noch Meinungsfreiheit? Und ist sie sicher? [...] Von Felix Honekamp

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Gute Zeiten – schlechte Zeiten

[...] Ab einem AfD-Wähleranteil von ca. 30% kommen wir in einen Bereich, in dem auch ungezieltes Zuschlagen genügend homophobe Reaktionäre trifft, um moralisch gerechtfertigt zu sein. [...] Von Sebastian Volkamer

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Ungebremster Judenhass aus Deutschland

[...] Während in Deutschland „Extremismusexpert*innen" hysterisch schnappatmend einen Weihnachtswerbespot einer Supermarktkette auf „Nazi-Codes“ durchforsten und hypersensibel noch den letzten Buchstaben kontaminieren, toben sich die echten Rassisten, Anti-Semiten und Intoleranten in ihrem Hass unbehelligt von der Gesinnungsputztruppe des deutschen Justizministers auf facebook und google+ aus. Da kommen keine Schnüffler von Stasi-Kahane und machen den Account zu, da wird nicht in den Hauptnachrichtensendungen und einem anschließenden Brennpunkt über dieses Verbrechen berichtet. Nein, still ruht die Mediensee [...] Von Martin Wind

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Nazi-Kabbala: Jetzt spinnen alle

[...] Wer weiß, ob dieser Werbespot nicht das Signal für den Angriff sein sollte? Heute mag es der Werbespot sein, in dem Plätzchen für die nahende Ankunft des Führers gebacken werden, und morgen wachst du auf, und dein Nachbar hat die Hakenkreuzflagge gehisst statt gehißt! Und dann musst du dir von deinen Enkeln die Frage stellen lassen: Wieso hast du nichts getan? [...] Von Anna Diouf

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Dumm gelaufen

[...] Die Schmuddelecke, in die man den Gegner stellte, ist plötzlich größer, als der eigene Bereich. Die dort standen, haben das Gestalten übernommen und man erkennt nichts mehr wieder. Ausgrenzung ist riskant. Solange ich über das größere Gebeit verfüge, grenze ich andere aus. Wird mein Gebiet aber kleiner, grenzt der Mechanismus plötzlich mich selbst aus, ohne dass er sich irgendwie ändern würde. Stubenarrest ist eine feine Sache, solange man weiß, wo die Stube ist. [...] Von Bastian Volkamer

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Wehrhafte Demokratie?

[...] Dies ist die wahre Einladung an Terroristen: bis wir uns wehren, sind die oft längst fertig. Was jammern wir über offene Grenzen? Terroristen kommen nicht, weil die leicht zu überwinden sind, sondern weil es hinter ihnen so aussieht. Nicht unsere Grenzen sind das Problem. So dicht können wir gar nicht machen: wer rein will, kommt auch rein. Unüberwindbare Grenzanlagen sind nicht das Merkmal des demokratischen Westens. Was lockt, ist der Freiraum hinter diesen Grenzen. Ein Freiraum, der keineswegs zwangsweise daraus folgert, dass wir ein freies Land sind. Eine unabhängige Justiz gehört zu unseren höchsten Gütern. Umso wichtiger ist es, dass sie sich auch so verhält, wie es ihrem Gewicht zukommt: [...] Von Sebastian Volkamer

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