Schlicht böse Menschen

[...] Das darf nicht sein. Was für eine Antwort wird also verlangt? Eine, die die Aussagen der Opfer berücksichtigt, ohne die Flüchtlinge zu verdächtigen. Die den Menschen klar macht, wo die wirklichen Ursachen liegen. Genauso eine Antwort liefert Frau Schwarzer: "Unter ihnen werden die Flüchtlinge von heute in einer extremen Minderheit gewesen sein, wenn überhaupt. Die Mehrheit sind Flüchtlinge von gestern bzw. Migranten und ihre Söhne." Nach Einschätzung Schwarzers sind diese "das triste Produkt einer gescheiterten, ja nie auch nur wirklich angestrebten Integration. Sie sind das Produkt einer falschen Toleranz." (Focus online). [...] Von Bastian Volkamer

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„Feiglinge!“ – eine Philippika an Medienschaffende

[...] Wer schreiendes Unrecht nicht beim Namen nennt, bereitet denen den Boden, die darauf ihr politisches Süppchen kochen. Ihr seid es, die durch ihr Schweigen alle Zuwanderer unter Generalverdacht stellen, weil man einzelne nicht anrühren darf. Für tausende Flüchtlinge ist das eine Katastrophe. Eure Unfähigkeit zu differenzieren fördert das Pauschalisieren; Euer Schweigen fördert die Fremdenfeindlichkeit. Und genau die können wir derzeit nicht gebrauchen, wenn wir das tun wollen, was menschlich und verfassungsgemäß, kurz, was angebracht ist: Den Flüchtlingen zu helfen, ohne sie gleich in die Ecke „potentiell sehr gefährlich“ zu stellen. [...] Von Bastian Volkamer

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Jagdszenen in Köln: Viele Medien versagen erneut

[...] Diese jungen Männer stammen aus Nordafrika, sie sind polizeibekannt und treiben seit längerem ihr Unwesen in und um den Kölner Hauptbahnhof. Bekannt wurde das nicht durch Medienberichte, sondern durch Augenzeugen der Angriffe, die in sozialen Netzwerken auftauchten. Viele wurden umgehend von den Seitenbetreibern gelöscht, aber die unschöne Realität war nun auf dem Markt. Die Kölner Polizei reagierte umgehend mit einer Erklärung: Bei den Tätern habe es sich nicht um Flüchtlinge gehandelt, sondern um Nordafrikaner. Eine Aussage, die für mich schon jetzt die Qualität zum Satz des Jahres 2016 hat. [...] Von Klaus Kelle

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Weihnachten: Überstanden?

[...] Und jetzt ist eben Weihnachten für die meisten vorbei, wo es doch – aus Sicht des Kirchenfestes – gerade erst begonnen hat. Aber die Auslagen der Supermärkte mussten schon direkt am 28.12. für Silvesterangebote Platz machen und selbst die werden jetzt durch Karnevalsartikel ersetzt. Aus der Zeit gefallen erscheinen da fast die Kirchen, in denen die Weihnachtsbäume erst in der Nacht zum 25.12. illuminiert wurden, und in denen die Bäume und Krippen nun auch noch mindestens bis zur Taufe des Herrn am 10.01. stehen bleiben. Die Weihnachtsbeleuchtung in den Einkaufszonen sind dann schon lange wieder abgeschaltet, Lebkuchen werden Sie nur noch in irgendwelchen Restposten zu kaufen bekommen … aber die liturgische Weihnachtszeit geht tatsächlich noch bis zum nächsten Sonntag! [...] Von Felix Honekamp

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Verrohung und Empfindlichkeit – eine Jahresabschlussbetrachtung

[...] Die Unsicherheit über das Eigene führt zur Aggression gegen das Andere. Verrohung der Sprache wird zum Kommunikationsprinzip. Der Mensch scheint damit gleichsam die verloren gegangene Gemeinschafterfahrung wiederbeleben zu wollen. Früher sang man gemeinsam “Großer Gott wir loben Dich” und war zutiefst bewegt, ging für einen Moment in der Stimmung auf, konnte sich fallen lassen, sicher fühlen. Heute wird gemeinsam gemobbt. Facebook und Twitter sind die Kathedralen, der Shitstorm das gemeinsame Gebet. Lasset uns hetzen! [...] Von Josef Bordat

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Demokratie ist, wenn man auch mal verliert

[...] In einem Klima, in dem Meinungen nur dann geduldet werden, wenn sie eben geduldet werden, weil sie zur Stimmung passen, und in dem diejenigen, die für genau dieses Klima verantwortlich sind, auch noch meinen, sie seien die Hüter der Meinungsfreiheit, in einem solchen Klima ist die Demokratie eine Veranstaltung, die zur Durchsetzung der eigenen Interessen dient. Mehr nicht. Und wenn die Interessen derer, die in den Redaktionen sitzen, nicht durchgesetzt werden, ist es eben keine Demokratie. [...] Von Josef Bordat

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Zombiealarm in Berlin

[...] Ein Aufruf zur Gewalt ist auch unter dem Vorzeichen, „Kultur“ schaffen zu wollen, ein Aufruf zur Gewalt. Und nur zu schnell finden sich die, die diesem Aufruf nur zu willig folgen. Wie blind muß man sein, wenn man das nicht sieht? Es wird ganz und gar absurd, wenn ein Gericht in einem Land mit einschlägiger Vorgeschichte solcherart „Kultur“ sich zu schützen berufen fühlt. Wenn ein Landgericht in Deutschland es wirklich als schützenswerte Kultur ansieht, von der Theaterbühne aufzurufen, „Menschen mitten ins Gesicht zu schießen“, dann schießen wir womöglich den Menschen bald wirklich wieder ins Gesicht oder in den Rücken, wenn sie die falsche politische Meinung vertreten oder einfach nur (wo)anders leben wollen. [...] Von Peter Winnemöller

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Verschobene Maßstäbe: Jubel über Unsinn

[...] Genau das passiert in diesen Tagen beim Betrachten der Bevölkerungsentwicklung. Die Geburtenrate steigt seit Jahren, wird gefeiert. Nie war sie seit der Wiedervereinigung so hoch wie heute! Die Maßnahmen greifen, weiter so! Jedoch: die Kinderzahlen, die hier gefeiert werden, liegen nach wie vor sehr sehr weit unter denen, die wir bräuchten, um unser zügiges Aussterben zu verhindern: [...] Von Bastian Volkamer

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Neues aus der Anstalt: Transager

[...] Wie mit einer zweiten Welle ist die gesamte Gender-Thematik inzwischen überrollt worden und längst bei ganz neuen Opfergruppen angelangt, während die Mehrheit der naiven Politiker immer noch denkt, man betreibe mit der Finanzierung von Gender-Beauftragten und Gender-Lehrstühlen irgendeine Form von Frauenförderung. Das „andere“ Geschlecht ist längst der „Vielfalt der Geschlechter“ gewichen, die Definition von Geschlecht wiederum ist für vogelfrei erklärt. [...] Von Birgit Kelle

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Wort des Jahres: Warum „Flüchtlinge“ eine gute Wahl ist

[...] Die viel wesentlichere Frage ist aber doch, was eigentlich genau ein Flüchtling sein soll? Wie wir letztlich erst einer Talkshow entnehmen konnten, haben sogar führende Empörungspolitiker nur eine diffuse Vorstellung davon, wer in Deutschland als Flüchtling anerkannt wird – zum Beispiel niemand aus einem sicheren Drittland. So kann man den Begriff natürlich im Prinzip „neutralisieren“, in dem man einfach jeden als Flüchtling bezeichnet, der vor irgendwas auf der Flucht ist: Vor politischer Verfolgung, vor religiösen Fundamentalisten, vor Naturkatastrophen, vor Armut, … vor Unannehmlichkeiten welcher Art auch immer? [...]

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