Den alltäglichen Antisemitismus gebt uns heute …

[...] Daher lässt man dies lieber gleich und versucht, den Fehler im System zu finden: Die gewalttätigen Araber in Frankreich, die Juden überfallen, ermorden und vergewaltigen, sind Opfer des Systems, das ihnen keine Chance gibt. Für die Jugendlichen in Deutschland mit arabischem Migrationshintergrund haben wir einfach immer noch nicht genug Präventionsprogramme – wenn ich mich an meine Schulzeit erinnere, so verging ab der dritten Klasse kein Schuljahr ohne Lektüre oder Themenkomplex zum Thema Holocaust. [...] Von Anna Diouf

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Reue sieht anders aus

[...] Nein, nein, und nochmals nein. Halten Sie Ihre Leser eigentlich für dumm? So etwas ist keine „Interpretation“. Es ist eine bewusst falsche Wiedergabe. Zur Interpretation lassen die Worte des Erzbischofs zu diesem spezifischen Thema nämlich wenig Raum. Wie man in seinen Aussagen etwas Frauenfeindliches oder Gewalt Rechtfertigendes finden kann, wird ein Geheimnis bleiben, aber man ist es ja gewöhnt, dass katholische Glaubensaussagen grundsätzlich so verstanden werden, dass man der Kirche etwas vorwerfen kann. [...] Von Anna Diouf

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Keine halben Sachen – eine Hilfestellung

[...] Empört war ich. Doch dann fiel mir die alte Tugend ein, vor der eigenen Türe zu kehren. Hatten wir Blogger nicht auch halbe Sachen gemacht? Hatten nicht auch wir nur angeprangert, aber keinen Lösungsvorschlag unterbreitet? Was, wenn die armen Medienprofis das gar nicht können! [...] Von Bastian Volkamer

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Integration

[...] Nun gehören aber zur Integration zwei. Ich frage mich, wie es, abgesehen von der real existierenden Fehlpolitik, zu einer solchen Parallelgesellschaft kommen konnte. Und ich frage mich: In was für eine Gesellschaft hätten sich denn diese Menschen integrieren sollen? Sind die Flüchtlinge integrationswillig und –fähig, das ist eine Frage. Ist unsere Kultur integrationswürdig, das ist die andere, für uns eigentlich wichtigere. Denn man kann ja bekanntlich nur sich selbst ändern, nicht andere. [...] Von Anna Diouf

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„Unwort“: Jetzt darf es wieder benutzt werden …

[...] Man sieht sehr schnell, wir brauchen das Wortungeheuer "Gutmensch" unbedingt, denn es bildet einen Sachverhalt in der Wirklichkeit ab. Wir brauchen eine ganze Menge Wortungeheuer, um ungeheure Dinge und Sachverhalte angemessen zu beschreiben. Wir machen die Welt nicht besser damit. Wir machen sie aber erst recht nicht besser, wenn wir die Worte ausmerzen. Wir verändern das Bewußtsein der Menschen, wenn wir die Sprache mutwillig verändern. Das ist ein Faktum, denn Macht über die Sprache bedeutet, Macht über die Menschen zu haben. [...] Von Peter Winnemöller

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„Unwort“: Warum „Unwort“ ein Unwort ist

[...] Vielleicht bewege ich mich in anderer Gesellschaft als die Juroren des „Unwortes“ aber der Begriff des Gutmenschen ist mir für die beschriebene Helfergruppe noch nicht untergekommen. Im Gegenteil sehen gerade diejenigen, die den Begriff im Munde führen einen deutlichen Unterschied zwischen „Gutmenschen“ und ehrenamtlichen Helfern, die den Menschen zur Seite stehen, die nun mal aus unterschiedlichen Gründen nach Deutschland gekommen sind. Als Gutmenschen werden diejenigen bezeichnet, die aus der relativ bequemen Position als Politiker oder Medienschaffender Forderungen nach Öffnung von Grenzen oder nach Unterstützung von Flüchtlingen stellen, für die sie selbst nicht aufkommen müssen. [...] Von Felix Honekamp

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Köln und Connewitz: Warum man Hornhaut auf dem Gemüt braucht

[...] Etwas anderes sind die Fragen der Kommunikation, der politischen Lenkung von Informationen, aber auch die Frage, welche Arten der Artikulation berechtigt und zielführend ist. Die Frage, was gesagt werden darf und – in Abgrenzung dazu – was gesagt werden sollte oder was gesagt werden muss, ist deutlich schwerer zu beantworten. Schnell ist man da im politischen Fahrwasser: Weist man auf die Beteiligung von Flüchtlingen an Verbrechen hin, gerät man in den Verdacht der Fremdenfeindlichkeit, weist man dagegen darauf hin, dass eine solche Beteiligung nicht den Schluss auf alle Flüchtlinge zulässt, gerät man in den Verdacht der Relativierung von Problemen. Macht man auf die fast zwingend aus der Migration entstehenden kulturellen und interreligiösen Probleme aufmerksam, gilt man schnell als Nationalist oder Rassist, legt man dagegen auf die Differenzierung zwischen politisch zu verantwortenden Migrationsproblemen und Migranten Wert, ereilt einen ruckzuck der Ruf als „Gutmensch“. [...] Von Felix Honekamp

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Deutschland schwelgt

[...] Ich weiß nicht, wie man verhindern soll, dass 1.000.000 Fremde Parallelgesellschaften bilden oder wie man Jungs, die sich chauvinistisch als überlegen betrachten und nichts anderes je kennen gelernt haben, beibringen soll, dass sie es nicht sind. Ich weiß aber auch nicht, wie man die Grenzen dicht machen könnte, um unsere „christlichen Wurzeln“ zu verteidigen, oder wie man noch ohne schlechtes Gewissen in der Leichengrube Mittelmeer baden soll. Oder wie es besser sein soll, wenn nicht wir unsere Grenzen dicht machen, sondern jemand anders weiter im Süden das für uns tut. Jemand, der im Umgang mit den Kurden brutal ist und nun Geld von uns dafür bekommt, andere Fremde abzuwehren, damit wir es nicht tun müssen. [...] Von Bastian Volkamer

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Warum ich auch für „Der kleine Satanist“ schreiben würde

[...] Was spricht dagegen, in einer Zeitschrift für Abtreibungsärzte argumentativ sauber darzulegen, dass Abtreibung ethisch genauso vertretbar ist wie Totschlag oder Mord? Wenn diese den Text abdruckt, ist das doch prima! Das Problem beginnt für mich erst dann, wenn ich für „Der kleine Satanist“ anders schreibe als für „Ministrantenumschau“. Das Problem beginnt erst dann, wenn ich mich mit dem Medium inhaltlich gemein mache. [...] Von Josef Bordat

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„Unkorrekte“ Medien: Für wen oder was der Autor nicht schreiben würde

[...] Aber macht man sich als Christ nicht mitschuldig, wenn man in einem Magazin veröffentlicht, das sich in Teilen oder gar schwerpunktmäßig in einem Themenumfeld tummelt, das man antichristlich nennen müsste (ich meine damit bewusst nicht „Metal Hammer“, ich kenne das Magazin nur aus den Zeitschriftenauslagen, womöglich gibt es darin sogar Silbermond-Beiträge?!). Wird man dadurch nicht zu einem christlichen Feigenblatt? Besteht nicht zumindest das Risiko? Und wenn es sich um ein – angeblich – „rechtes“ Magazin handelt (wobei man schon noch mal diskutiueren müsste, worin dieses „rechts“ im Einzelnen besteht) – läuft man dann nicht Gefahr, indirekt Werbung für „rechtes Gedankengut“ zu machen, selbst wenn man das gar nicht teilt und sich auch nicht entsprechend äußert? [...] Von Felix Honekamp

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