Die Lüge, der Bischof, die Frauen

[...] Ein spanischer Erzbischof soll angeblich häusliche Gewalt in dem Augenblick gerechtfertigt haben, in dem das deutschsprachige Europa und angrenzende skandinavische Länder in der Silvesternacht von frauenverachtenden, gewalttätigen und sexuell übergriffigen Männerhorden heimgesucht wurde? Natürlich stößt dies nicht nur mir übel auf. Einige Medien berichten bereits entrüstet über den veremeintlich "rückwärtsgewandten" und "frauenhassenden" Bischof. [...] Von Anna Diouf

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Integration

[...] Nun gehören aber zur Integration zwei. Ich frage mich, wie es, abgesehen von der real existierenden Fehlpolitik, zu einer solchen Parallelgesellschaft kommen konnte. Und ich frage mich: In was für eine Gesellschaft hätten sich denn diese Menschen integrieren sollen? Sind die Flüchtlinge integrationswillig und –fähig, das ist eine Frage. Ist unsere Kultur integrationswürdig, das ist die andere, für uns eigentlich wichtigere. Denn man kann ja bekanntlich nur sich selbst ändern, nicht andere. [...] Von Anna Diouf

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Gemeinwohl und Freiheit: Da läuft was schief

[...] Inwieweit sind andere, neu nach Deutschland einziehende Kulturen von der bisherigen Freiheit gedeckt? Derzeit entzündet sich eine solche Diskussion noch immer an der Frage, ob der Migrationshintergrund bei Straftaten in der Berichterstattung genannt werden muss oder umgekehrt verboten werden sollte. Ist es eine Form der freien Kommunikation, wenn festgestellt wird, dass die Straftäter der Silversternacht in Köln und anderswo Menschen mit Migrationshintergrund aus dem nordafrikanischen Raum waren, oder ist das bereits Diskriminierung, die das Gemeinwohl mindert? [...] Von Felix Honekamp

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Das Patriarchat ist schuld – Eine Polemik

[...] Für linke Chefideologen ist es natürlich der Supergau: In jedem Fall schützenswerte, unschuldige und zu idealisierende Minderheit (muslimische Flüchtlinge) bedrängt andere in jedem Fall schützenswerte, unschuldige und zu idealisierende Minderheit (Frauen). Wenn es jüdische Mitbürger trifft, kann man sie als tragischen Einzelfall aus der Öffentlichkeit wegretuschieren und weil man ja israelkritisch ist, fühlt man sich nicht zu übergroßer Empathie verpflichtet. Aber Frauen? Wehrlos und womöglich blond? Da muss ein Schuldiger her. Und der muss ganz klar benannt werden. Ohne Tabus. Ohne Rücksicht. Da muss man durchgreifen. Hart. [...] Von Anna Diouf

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Köln und Connewitz: Warum man Hornhaut auf dem Gemüt braucht

[...] Etwas anderes sind die Fragen der Kommunikation, der politischen Lenkung von Informationen, aber auch die Frage, welche Arten der Artikulation berechtigt und zielführend ist. Die Frage, was gesagt werden darf und – in Abgrenzung dazu – was gesagt werden sollte oder was gesagt werden muss, ist deutlich schwerer zu beantworten. Schnell ist man da im politischen Fahrwasser: Weist man auf die Beteiligung von Flüchtlingen an Verbrechen hin, gerät man in den Verdacht der Fremdenfeindlichkeit, weist man dagegen darauf hin, dass eine solche Beteiligung nicht den Schluss auf alle Flüchtlinge zulässt, gerät man in den Verdacht der Relativierung von Problemen. Macht man auf die fast zwingend aus der Migration entstehenden kulturellen und interreligiösen Probleme aufmerksam, gilt man schnell als Nationalist oder Rassist, legt man dagegen auf die Differenzierung zwischen politisch zu verantwortenden Migrationsproblemen und Migranten Wert, ereilt einen ruckzuck der Ruf als „Gutmensch“. [...] Von Felix Honekamp

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Deutschland schwelgt

[...] Ich weiß nicht, wie man verhindern soll, dass 1.000.000 Fremde Parallelgesellschaften bilden oder wie man Jungs, die sich chauvinistisch als überlegen betrachten und nichts anderes je kennen gelernt haben, beibringen soll, dass sie es nicht sind. Ich weiß aber auch nicht, wie man die Grenzen dicht machen könnte, um unsere „christlichen Wurzeln“ zu verteidigen, oder wie man noch ohne schlechtes Gewissen in der Leichengrube Mittelmeer baden soll. Oder wie es besser sein soll, wenn nicht wir unsere Grenzen dicht machen, sondern jemand anders weiter im Süden das für uns tut. Jemand, der im Umgang mit den Kurden brutal ist und nun Geld von uns dafür bekommt, andere Fremde abzuwehren, damit wir es nicht tun müssen. [...] Von Bastian Volkamer

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Warum ich auch für „Der kleine Satanist“ schreiben würde

[...] Was spricht dagegen, in einer Zeitschrift für Abtreibungsärzte argumentativ sauber darzulegen, dass Abtreibung ethisch genauso vertretbar ist wie Totschlag oder Mord? Wenn diese den Text abdruckt, ist das doch prima! Das Problem beginnt für mich erst dann, wenn ich für „Der kleine Satanist“ anders schreibe als für „Ministrantenumschau“. Das Problem beginnt erst dann, wenn ich mich mit dem Medium inhaltlich gemein mache. [...] Von Josef Bordat

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„Unkorrekte“ Medien: Für wen oder was der Autor nicht schreiben würde

[...] Aber macht man sich als Christ nicht mitschuldig, wenn man in einem Magazin veröffentlicht, das sich in Teilen oder gar schwerpunktmäßig in einem Themenumfeld tummelt, das man antichristlich nennen müsste (ich meine damit bewusst nicht „Metal Hammer“, ich kenne das Magazin nur aus den Zeitschriftenauslagen, womöglich gibt es darin sogar Silbermond-Beiträge?!). Wird man dadurch nicht zu einem christlichen Feigenblatt? Besteht nicht zumindest das Risiko? Und wenn es sich um ein – angeblich – „rechtes“ Magazin handelt (wobei man schon noch mal diskutiueren müsste, worin dieses „rechts“ im Einzelnen besteht) – läuft man dann nicht Gefahr, indirekt Werbung für „rechtes Gedankengut“ zu machen, selbst wenn man das gar nicht teilt und sich auch nicht entsprechend äußert? [...] Von Felix Honekamp

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Weihnachten: Überstanden?

[...] Und jetzt ist eben Weihnachten für die meisten vorbei, wo es doch – aus Sicht des Kirchenfestes – gerade erst begonnen hat. Aber die Auslagen der Supermärkte mussten schon direkt am 28.12. für Silvesterangebote Platz machen und selbst die werden jetzt durch Karnevalsartikel ersetzt. Aus der Zeit gefallen erscheinen da fast die Kirchen, in denen die Weihnachtsbäume erst in der Nacht zum 25.12. illuminiert wurden, und in denen die Bäume und Krippen nun auch noch mindestens bis zur Taufe des Herrn am 10.01. stehen bleiben. Die Weihnachtsbeleuchtung in den Einkaufszonen sind dann schon lange wieder abgeschaltet, Lebkuchen werden Sie nur noch in irgendwelchen Restposten zu kaufen bekommen … aber die liturgische Weihnachtszeit geht tatsächlich noch bis zum nächsten Sonntag! [...] Von Felix Honekamp

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Verrohung und Empfindlichkeit – eine Jahresabschlussbetrachtung

[...] Die Unsicherheit über das Eigene führt zur Aggression gegen das Andere. Verrohung der Sprache wird zum Kommunikationsprinzip. Der Mensch scheint damit gleichsam die verloren gegangene Gemeinschafterfahrung wiederbeleben zu wollen. Früher sang man gemeinsam “Großer Gott wir loben Dich” und war zutiefst bewegt, ging für einen Moment in der Stimmung auf, konnte sich fallen lassen, sicher fühlen. Heute wird gemeinsam gemobbt. Facebook und Twitter sind die Kathedralen, der Shitstorm das gemeinsame Gebet. Lasset uns hetzen! [...] Von Josef Bordat

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