Erschreckender Provinzchauvinismus an der Spitze des „ZDK“

[...] Wir leiden in unserer Kirche an geistlicher Armut, und wir müssten dankbar sein für die eifrigen Seelenhirten, die hier Abhilfe schaffen. Aber dankbar sein gegenüber denen, von denen man gestern noch Dankbarkeit erwartet hat für den Brunnen und das Schulgebäude? Nein, Dankbarkeit ist "auf Dauer keine Lösung" für Herrn Sternberg und Konsorten. Man will sein eigener Herr sein, seine eigene Kirche schmeißen, und sich nicht reinreden und reinglauben lassen von Leuten, die tatsächlich katholisch sind. Angeleitet von einem Neger? Einem Inder? [...] Von Anna Diouf

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Deutschlands immer noch willige Helfer. Oder: Weg mit Israel!

[...] Er passt in ein Deutschland, in dem es linkerseits zum guten Ton gehört, gegen den "Judenstaat" zu hetzen, der alle braven Palästinenser fälschlich zu Terroristen stempelt und seine Nachbarstaaten knechtet. (Manchmal möchten man diesen Leuten ja mal einen simplen Größenvergleich auf der Weltkarte anraten, aber naja... lassen wir das.) Er passt in ein Deutschland, in dem eine latente Verächtlichkeit gegen alles Jüdische immer vorhanden war und in den vergangenen Jahren eher zu- als abnimmt. [...] Von Heike Sander

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Der Wohlfühl-Papst

[...] Ist es denn wirklich zu viel verlangt, dass dieser Papst einfach mal den Mund hält, damit unsereins nicht ständig damit beschäftigt ist, ihn zu verteidigen? [...] Von Felix Honekamp

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Terror in Deutschland: Schweigen ist feige!

[...] Und bei all dem haben wir einen Kanzlerin, die in ihren Stellungnahmen – wie im Münchner Fall – dem amerikanischen und französischen Präsidenten höflich den Vortritt lässt, bevor sie sich selbst ein paar Betroffenheitsphrasen abpressen lässt – nebenbei zu einer Zeit als zu ihrem Glück schon klar ist, dass es sich nicht um einen islamistischen Anschlag gehandelt hat. Pfui, Frau Bundeskanzlerin, schäbig wie sie mit ihren Landsleuten umgehen, denen zu dienen sie geschworen haben. [...] Von Felix Honekamp

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Auf der Kippe

[...] Haben denn nicht im Gegenteil Politiker - Regierungen wie Opposition - diese Falle gestellt? War es denn klug, die wachsende Angst in der Bevölkerung abzutun und jeden Kritiker in die rechtspopulistische Ecke zu stellen? Haben sie nicht gehandelt wie das Kind, das sich die Augen zuhält, fest überzeugt, damit für die Welt unsichtbar zu sein? Es ist nicht, was nicht sein darf? [...] Von Heike Sander

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Politische Süppchen: Eine vergiftende Brühe

[...] Es war ein Bärendienst für die wichtige und richtige deutsche Hilfe für juristisch anzuerkennende, echte Flüchtlinge und juristisch anzuerkennende, echte Asylanten, einfach die Einladung auszusprechen, dass "alle willkommen" seien. Spätestens nachdem klar wurde, wie absurd diese "Botschaft" in den Herkunftsländern vieler Eingereisten aufgenommen, interpretiert und kolportiert wurde, wäre es ein Akt der Vernunft und der politischen Weitsicht gewesen, wenn genau diejenigen, die Tür und Tor unterschiedslos jedem offen halten wollten, vor die Kameras der Welt getreten wären und klar gemacht hätten, dass ein unbedachter Ausspruch getätigt wurde. [...] Von Martin Wind

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München – eine Anfrage

[...] Es gibt kein Recht auf uneingeschränkten Zugang zu Ballerspielen, wohl aber eines auf eingeschränkte Fremdbestimmung im Bereich der eigenen Seele. [...] Von Josef Bordat

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Ach wenn sie doch geschwiegen hätte

[...] Wörtlich sagte die Kanzlerin unter anderem: „Panzer auf den Straßen und Luftangriffe gegen die eigene Bevölkerung sind Unrecht.“ Man kann ihr dabei nur zustimmen. Gleichzeitig fragt man sich als politisch gebildeter Mensch, wo denn diese Aufforderung der Kanzlerin gegenüber Erdogan in den vergangenen Monaten blieben? Seit Beginn des Bürgerkrieges hat das Regime in Ankara jede sich bietende Gelegenheit genutzt, um unter dem Vorwand der Terrorbekämpfung im Südosten der Türkei gegen kurdische Städte und Dörfer vorzugehen. Dabei wurden nicht etwa Wohnungen durchsucht und vereinzelte kurdische Kämpfer festgenommen. Erdogan ließ seine Armee mit Panzern, Artillerie und von Flugzeugen aus, ganze Städte und Dörfer ruinieren. [...] Von Martin Wind

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Wenn der „Rechtsstaat“ köpfen lässt

[...] Erdogan benutzt das blinde Vertrauen in "die Demokratie", als sei diese in sich und zwangsläufig gerecht und gut, um sich selbst in eine Position zu hieven, in der er nach Herzenslust demokratischen Prinzipien zuwiderhandeln kann. Und eine europäische politische Klasse, die ihre über die Staatsform hinausgehende Prinzipien aufgegeben hat, kann dem natürlich wenig bis nichts entgegensetzen, da man die Parameter, die man anwenden müsste, um Erdogans Verhalten zu tadeln, selbst ausgehebelt hat und sich nicht mehr darauf berufen kann. [...] Von Anna Diouf

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NIZZA

[...] Und mir wird auf einmal klar: Unsere Phrasen und Platitüden, unsere Entrüstung und Wut, unsere Trauerkerzen im Internet, und ja, auch unser Schweigen, sie sind in Wirklichkeit vielfältige Ausdrucksweisen des gleichen Grundgefühls: Hilflosigkeit. Wir mögen toben, wir mögen nach Verantwortlichen suchen, wir mögen fordern und diskutieren, nach Erklärungen suchen und Schuldige finden - letztendlich stehen wir hilflos vor einer Situation, die uns hoffnungslos überfordert. [...] Von Heike Sander

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