Über uns

Wir leben in bewegten und bewegenden Zeiten. Wirtschaftskrise, Euro-Rettung, religiöser Fanatismus, Nationalinteressen, Ressourcenverteilung, Wirtschaftsinteressen, Kriege, Wirtschaftssanktionen, Terrorismus, Rassismus und Flüchtlingsströme sind nur einige der Fährnisse des Lebens, die uns alle derzeit beinahe täglich mehr oder weniger herausfordern. Zeitung, Fernsehen, Radio und Soziale Medien quellen über von Beiträgen, die uns die Geschehnisse und die Welt erklären wollen. ... weiterlesen.

Artikel

Dem Staat vertraut – auf Sand gebaut

[…] Die, an die der Staat herankommt, sind jene, die dazugehören wollen. Er weiß, wie sie heißen, wo sie wohnen, und wo sie sich aufhalten, weil sie nämlich gerade dabei sind, sich zu integrieren. Sie haben den fatalen Fehler begangen, den auch Deutsche machen, schon darin erweisen sie sich als kompatibel mit der deutschen Gesinnung: Sie haben sich dem Staat anvertraut und sich in seine Klauen begeben. Und der macht jetzt eben mit ihnen, was er will. […]

Von Anna Diouf

Ach, Leitkultur?

[…] In dem Augenblick, in dem unseren bequemen Mitmenschen aufgefallen ist, dass Islamisierung nicht Frieden bedeutet (ups, wer hätte es gedacht), hat man sich überlegt, dass doch so ein schöner Wertekanon wie der des Christentums eine ganz gute Gegenwehr bietet, aber bitte nicht zu viel, wir wollen ja nicht in die Kirche gehen, unsere Babys am Leben lassen, wenn sie gerade nicht ins Lebensmodell passen, unseren Partner seiner Würde gemäß behandeln oder unseren überbordenden Konsum einschränken. […]

Von Anna Diouf

Rechte Heiden

[…] Das übliche Feindbild der Neuheiden ist denn auch das Christentum, insbesondere die Katholische Kirche. Nicht von ungefähr ist der Voigt-Rosenbergsche Neun-Millionen-Mythos besonders in neopaganen Kreisen virulent. […]

Von Josef Bordat

Die Deutschen haben Dank verdient

[…] Auch Krankenkassen sind nur beschränkt zum Einsatz verpflichtet. Und dieser Einsatz ist dann selbstverständlich immer mit langwieriger Bürokratie verbunden. Und da kommt dann wieder unser großartiges Volk und springt für diejenigen ein, die ihren eigentlichen Aufgaben unter der Prämisse der Wirtschaftlichkeit nachkommen müssen. […]

Von Martin Wind

Angemessener Rassismus?

[…] Aber natürlich könnte man, wenn man denn wollte, anfangen, sich darüber zu unterhalten, wie man die freien Bürger und die freien Gäste dieses Landes beschützt – vor Kriminalität und vor rassistischer Vorverurteilung gleichermaßen. Vielleicht können wir bessere Rezepte finden. Wenn aber ohne Rassismuskeule und Empörungsgeheul kein Diskurs möglich ist, kann sich auch die Polizei nicht frei und ehrlich darüber äußern, was sie braucht, will und kann. Schließlich wird niemand, der seinen Verstand einsetzt, behaupten, die deutsche Polizei sei per se rassistisch oder wolle rassistisch sein. […]

Von Anna Diouf

Mit dem Terror leben lernen? Niemals!

[…] Mannhafte, starke, entschlossene Worte, über ein Volk, das zusammenhält. Dass dieser Ausschnitt vermehrt geteilt wird, ist kein Ruf nach dem starken Führer in der Not, sondern der Schrei nach ein wenig Vernunft und kühler Entschlossenheit in einer Gemengelage, in der immer nur der emotionale Overkill regiert – in alle Richtungen. Schmidt hat unmissverständlich deutlich gemacht, dass sich das Deutsche Volk seiner Tage nicht an den Terror gewöhnen werde, dass es eben nicht weitermacht, als sei nichts gewesen, auch nicht im Sinne eines Martyriums für die freiheitliche Gesellschaft. Hier wird davon gesprochen, dass man sich dem Terror entschlossen entgegenstellt, auch, wenn das das Leben verändern sollte. […]

Von Anna Diouf

Gute Zeiten – schlechte Zeiten

[…] Ab einem AfD-Wähleranteil von ca. 30% kommen wir in einen Bereich, in dem auch ungezieltes Zuschlagen genügend homophobe Reaktionäre trifft, um moralisch gerechtfertigt zu sein. […]

Von Sebastian Volkamer

Ungebremster Judenhass aus Deutschland

[…] Während in Deutschland „Extremismusexpert*innen“ hysterisch schnappatmend einen Weihnachtswerbespot einer Supermarktkette auf „Nazi-Codes“ durchforsten und hypersensibel noch den letzten Buchstaben kontaminieren, toben sich die echten Rassisten, Anti-Semiten und Intoleranten in ihrem Hass unbehelligt von der Gesinnungsputztruppe des deutschen Justizministers auf facebook und google+ aus. Da kommen keine Schnüffler von Stasi-Kahane und machen den Account zu, da wird nicht in den Hauptnachrichtensendungen und einem anschließenden Brennpunkt über dieses Verbrechen berichtet. Nein, still ruht die Mediensee […]

Von Martin Wind

Nazi-Kabbala: Jetzt spinnen alle

[…] Wer weiß, ob dieser Werbespot nicht das Signal für den Angriff sein sollte? Heute mag es der Werbespot sein, in dem Plätzchen für die nahende Ankunft des Führers gebacken werden, und morgen wachst du auf, und dein Nachbar hat die Hakenkreuzflagge gehisst statt gehißt! Und dann musst du dir von deinen Enkeln die Frage stellen lassen: Wieso hast du nichts getan? […]

Von Anna Diouf

Dumm gelaufen

[…] Die Schmuddelecke, in die man den Gegner stellte, ist plötzlich größer, als der eigene Bereich. Die dort standen, haben das Gestalten übernommen und man erkennt nichts mehr wieder. Ausgrenzung ist riskant. Solange ich über das größere Gebeit verfüge, grenze ich andere aus. Wird mein Gebiet aber kleiner, grenzt der Mechanismus plötzlich mich selbst aus, ohne dass er sich irgendwie ändern würde. Stubenarrest ist eine feine Sache, solange man weiß, wo die Stube ist. […]

Von Bastian Volkamer

Wehrhafte Demokratie?

[…] Dies ist die wahre Einladung an Terroristen: bis wir uns wehren, sind die oft längst fertig. Was jammern wir über offene Grenzen? Terroristen kommen nicht, weil die leicht zu überwinden sind, sondern weil es hinter ihnen so aussieht. Nicht unsere Grenzen sind das Problem. So dicht können wir gar nicht machen: wer rein will, kommt auch rein. Unüberwindbare Grenzanlagen sind nicht das Merkmal des demokratischen Westens. Was lockt, ist der Freiraum hinter diesen Grenzen. Ein Freiraum, der keineswegs zwangsweise daraus folgert, dass wir ein freies Land sind.
Eine unabhängige Justiz gehört zu unseren höchsten Gütern. Umso wichtiger ist es, dass sie sich auch so verhält, wie es ihrem Gewicht zukommt: […]

Von Sebastian Volkamer

Meinungsbildung und Filterbubble-Autismus

[…] Sind wir für die Herrschaft des Volkes, dann doch für die des real existierenden, oder muss das Volk erst durch eine Umerziehungsmaschinerie gegangen sein, bis es reif dazu ist, seine Meinung abzugeben? Ich kann mir durchaus vorstellen, dass eine Mehrheit der Bevölkerung im Grunde unfähig oder unwillig zu mündiger politischer Betätigung ist. Aber kann ich gleichzeitig Demokrat sein und die verachten, die zum Volk ebenso dazugehören wie ich? Wiederum treffen wir hier auf erstaunliche Phantasielosigkeit. Dass man Trump wählt, weil man mit Clintons Programm nicht einverstanden ist, dass man mit Clintons Programm nicht einverstanden ist, aber dennoch ein denkender, intelligenter- oder gar „guter“- Mensch: Undenkbar. […]

Von Anna Diouf

Gallionsfiguren versagen im Talkgeschäft

[…] Setzt sie alle ab, die Wills, die Illners, die Maischbergers und die Jauchs. Lasst die Fachleute ran an die Themen, dann kommen solche Rohrkrepierer wie die Willsche Moderation mit der fundamentalistischen Muslima auch eher seltener vor. Einer Antonia Rados hätte eine „Frauenbeauftragte des Islamischen Zentralrats der Schweiz“ nicht so auf der Nase herumtanzen können. […]

Von Martin Wind

Jean-Claude Juncker – der kleine Absolutist

[…] Da gab es welche, die es genossen, mit großem Aufzug vorzufahren und zu beobachten, wie beim Begleitschutz die Türen aufflogen, bevor noch die Fahrzeugkolonne zum Stehen kam. Es waren meistens eher die weniger wichtigen, aber dennoch vorsichtshalber schon mal als „gefährdet“ eingestuften, die Wert auf solchen Popanz legten. Die wirklich wichtigen haben auf solche Auftritte und vor allem auf solche Beeinträchtigungen der Bevölkerung meistens genervt reagiert und ihre Begleiter zu Zurückhaltung aufgefordert. […]

Von Martin Wind

Die Einheit, der „rote Dany“ und sexueller Missbrauch

[…] Inzwischen hat sich Daniel Cohn-Bendit wortgewaltig und empört von seinen früheren Aussagen distanziert. Er bezeichnet sie als unerträgliche Übertreibungen, die lediglich seinem Geltungsdrang und seiner überschäumenden revolutionären Attitude geschuldet gewesen seien. In allen Gesprächen und Interviews zu diesem mehr als delikaten Thema überlassen die Medien in der Regel ihm ohne weitere Nachfrage die Selbstentlastung. Einem umstrittenen Magazin aus Hamburg, dem SPIEGEL, genügte gar ein schlichtes „Nein“ auf die Frage, ob er je ein Kind „unsittlich“ berührt habe. Da kommt keine Nachfrage und es werden keine Erklärungen abgefragt, wie er denn überhaupt auf die Idee kam, sich gerade mit diesen sexuellen, vorgeblich phantasierten Themen profilieren zu müssen. […]

Tödliche Scheinberatung

[…) Als Begründung für eine Soziale Indikation – in über 90 Prozent der Fälle das grundsätzliche Verbot des § 218 StGB hemmend – reicht dann etwa: „Kind passt mir momentan nicht“. Das ist eine Beratung um des Scheines willen, eine Scheinberatung. […]

Von Josef Bordat

Hass und Häme, Lug und Trug

[…] Wenn die Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz sich gegen den „Marsch für das Leben“ engagiert, weil sie meint, Beratungen müssten „ergebnisoffen“ sein, dann schlägt sie damit Schwangeren in Not ins Gesicht. Sie sagt damit auf gut deutsch: Ich will mit deinem Leid nichts zu tun haben. Sie sagt damit, dass sie sich für das Leben des Kindes einsetzen will, aber nicht entschieden. Sie will es lieber in Kauf nehmen, dass das Kind stirbt, als anzuecken. […]

Von Anna Diouf

Neuer Umgang: Wir Bürger werden „vernudged“

[…] Ein vorher zu berechnendes Verhalten wurde ausgelöst, indem ein Medium eine Stinkbombe werfen konnte. Sofort war im üblen Odeur die Ente lokalisiert. Doch statt die Ente zu braten, gesellte man ihr in den kommenden Stunden ein paar Küken bei. Dann die „erlösende“ Nachricht: Es ist ja alles ganz anders. Aber irgendwie doch so ähnlich. […]

Von Peter Winnemöller

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Was wir noch hatten …