Latest Posts

Wehret den Anfängen – Meinungsfreiheit gegen Zensurpolitik

[…] Irrational dagegen ist, wenn man die Ursachen (vielleicht) vermeintlicher Vorurteile nicht mehr benennen darf. Wenn man nicht mehr sagen darf, dass es eben keine Attacken von Vans auf Fußgänger gibt, sondern solche Anschläge von Menschen begangen werden, die einer bestimmten Religion anhängen. Besteht die Gefahr, dass aufgrund dieser Information manche ihre Vorurteile bestätigt sehen? Ja sicher. Sollte man deshalb diese offensichtlich bestehenden Muster verschweigen? Auf keinen Fall. Genau das ist aber politisch und medial gewünscht […]

Von Felix Honekamp

Herzerwärmend: Von Lichtern und St. Martin

[…] Manche jedoch sind klüger als andere und wissen darum, dass diese christlichen Feste keinesfalls so harmlos sind, wie die Romantik uns glauben machen möchte. Martin teilte seinen Mantel mit dem frierenden Bettler, weil Armut eine Wirklichkeit ist. Gott wurde Mensch, weil der Mensch der Erlösung bedarf. Das darf nicht sein! Der Sozialstaat löst die Armut und der moderne Mensch hat gefälligst gut zu sein. Selbst in Kirchen wird das gepredigt. Unter dem Mantel der Toleranz, der übrigens nicht geteilt werden darf, bekämpft man nicht nur die Namen der Feste sondern auch deren Inhalte. […]

Von Peter Winnemöller

„Freiheit“ ist Toleranzfähigkeit gegenüber Andersdenkenden

[…] Mehr und mehr tritt das gefährliche Schweigen ein. Hinter vorgehaltener Hand im Wohnzimmer – bei abgeschalteter Alexa – wenn man unter Freunden ist, wird Tacheles geredet. Ansonsten spricht man mit Disclaimern oder windet sich diplomatisch. Ein falsches Wort kann das berufliche Aus bedeuten. […]

Von Peter Winnemöller

Gewagt – Eine Lanze für Horst

[…] Es ist ihm mit seinen Maximalforderungen immerhin wieder und wieder gelungen, dass bestimmte Aspekte des Regierungshandelns in den öffentlichen Diskurs gezerrt wurden. Schwer vorstellbar, dass das den Strategen im Kanzleramt um Merkel gefallen hat. Dort fällt man Entscheidungen gerne über die Köpfe des Kabinetts, der Fraktion, des Parlaments und des Volkes hinweg. Die unkoordinierte und konzeptlose Einreisepolitik der Kanzlerin, die Obergrenze, die Grenzschließung, die Verteilung von illegal Eingereisten auf das Bundesgebiet, die mehr als mangelhafte Abschiebepraxis für abgelehnte Eingereiste, all das kam und kommt auch durch Bemerkungen und Forderungen Seehofers zur Sprache. Er benennt Probleme, stellt maximale Forderungen, er jagt die Kanzlerin damit und erzwingt Entscheidungen. […]

Von Martin Wind

Reformation – ein Nachklapp

[…] Instinktiv haben viele wohl gemerkt, daß es wenig Grund zu feiern gibt. Allenfalls romantisch zu nennen sind Träume von einem gemeinsamen Abendmahl ohne gemeinsames Amt. Förmlich zerschellt sind die Träume von einem Papstbesuch zum Reformationstag in Deutschland. Der Papst war zu Besuch beim lutherischen Weltbund. Die EKD – die evangelische Kirche in Luthers Heimat – ist da nicht Mitglied. Das sagt auch was. […]

Von Peter Winnemöller

Früher war mehr Lametta. Nicht.

[…] Die „selige Kleinkinderzeit“, als der ganze Vorbereitungsstress noch auf den Erwachsenen lastete, während man selbst ganz unbeschwert den Heiligabend genießen konnte:

Nach schneller Bescherung zu Hause mit gestressten Eltern ab ins Auto und auf zum Haus der Oma, wo sich der Rest der damals großen Familie zum „richtigen“ Heiligabend traf, noch mal Bescherung und dann das große und recht steife Festessen, während der Vater und andere Männer noch vor dem Dessert mehrfach heimlich auf die Uhr schauten, weil sie wussten, dass sie diverse Familienmitglieder noch würden nach Hause fahren müssen. […]

Von Heike Sander

Claus Kleber und die Religionsfreiheit im Grundgesetz – ein Missverständnis

[…] Und da sind wir – aus politischer Sicht – beim wirklichen Skandal. Der liegt nicht darin, dass Kleber Scharia und KKK vergleicht, der liegt darin, dass er insinuiert, dass man von Moslems nicht verlangen könne, die Verfassung zu achten (und auf sie einen Eid zu leisten), da sie ansonsten ihr Recht auf Religionsfreiheit einbüßten. Keine Ahnung, ob Herrn Kleber eigentlich klar ist, an welcher Lunte er da zündelt: Unterdrückung von Frauen, Verfolgung von Homosexuellen, Dschihad in Deutschland? Klebers These: Ja, wenn sie doch daran glauben! […]

Von Felix Honekamp

Neuwahlen – jetzt!

[…] Das alles wurde nach dem Wahlkampf mit den rhetorischen Nebelgranaten, den taktischen Lügen, mit der Schönrednerei der gesellschaftlichen Situation für uns Wähler inzwischen so wunderbar offen und ungeschminkt erkennbar. Das alles und die Auftritten der Parteitrolle – unter anderem Ruprecht Polenz für die Kanzlerin – die Offenbarungseide für Spitzenkandidaten, die fulminanten Abtürzen und spektakulären Zugewinnen, verlangt dringend nach einem Akt politischer Hygiene: möglichst schnell Neuwahlen anberaumen. […]

Von Martin Wind

Dem Staat vertraut – auf Sand gebaut

[…] Die, an die der Staat herankommt, sind jene, die dazugehören wollen. Er weiß, wie sie heißen, wo sie wohnen, und wo sie sich aufhalten, weil sie nämlich gerade dabei sind, sich zu integrieren. Sie haben den fatalen Fehler begangen, den auch Deutsche machen, schon darin erweisen sie sich als kompatibel mit der deutschen Gesinnung: Sie haben sich dem Staat anvertraut und sich in seine Klauen begeben. Und der macht jetzt eben mit ihnen, was er will. […]

Von Anna Diouf

Ach, Leitkultur?

[…] In dem Augenblick, in dem unseren bequemen Mitmenschen aufgefallen ist, dass Islamisierung nicht Frieden bedeutet (ups, wer hätte es gedacht), hat man sich überlegt, dass doch so ein schöner Wertekanon wie der des Christentums eine ganz gute Gegenwehr bietet, aber bitte nicht zu viel, wir wollen ja nicht in die Kirche gehen, unsere Babys am Leben lassen, wenn sie gerade nicht ins Lebensmodell passen, unseren Partner seiner Würde gemäß behandeln oder unseren überbordenden Konsum einschränken. […]

Von Anna Diouf

Rechte Heiden

[…] Das übliche Feindbild der Neuheiden ist denn auch das Christentum, insbesondere die Katholische Kirche. Nicht von ungefähr ist der Voigt-Rosenbergsche Neun-Millionen-Mythos besonders in neopaganen Kreisen virulent. […]

Von Josef Bordat

Die Deutschen haben Dank verdient

[…] Auch Krankenkassen sind nur beschränkt zum Einsatz verpflichtet. Und dieser Einsatz ist dann selbstverständlich immer mit langwieriger Bürokratie verbunden. Und da kommt dann wieder unser großartiges Volk und springt für diejenigen ein, die ihren eigentlichen Aufgaben unter der Prämisse der Wirtschaftlichkeit nachkommen müssen. […]

Von Martin Wind

Angemessener Rassismus?

[…] Aber natürlich könnte man, wenn man denn wollte, anfangen, sich darüber zu unterhalten, wie man die freien Bürger und die freien Gäste dieses Landes beschützt – vor Kriminalität und vor rassistischer Vorverurteilung gleichermaßen. Vielleicht können wir bessere Rezepte finden. Wenn aber ohne Rassismuskeule und Empörungsgeheul kein Diskurs möglich ist, kann sich auch die Polizei nicht frei und ehrlich darüber äußern, was sie braucht, will und kann. Schließlich wird niemand, der seinen Verstand einsetzt, behaupten, die deutsche Polizei sei per se rassistisch oder wolle rassistisch sein. […]

Von Anna Diouf

Mit dem Terror leben lernen? Niemals!

[…] Mannhafte, starke, entschlossene Worte, über ein Volk, das zusammenhält. Dass dieser Ausschnitt vermehrt geteilt wird, ist kein Ruf nach dem starken Führer in der Not, sondern der Schrei nach ein wenig Vernunft und kühler Entschlossenheit in einer Gemengelage, in der immer nur der emotionale Overkill regiert – in alle Richtungen. Schmidt hat unmissverständlich deutlich gemacht, dass sich das Deutsche Volk seiner Tage nicht an den Terror gewöhnen werde, dass es eben nicht weitermacht, als sei nichts gewesen, auch nicht im Sinne eines Martyriums für die freiheitliche Gesellschaft. Hier wird davon gesprochen, dass man sich dem Terror entschlossen entgegenstellt, auch, wenn das das Leben verändern sollte. […]

Von Anna Diouf

Gute Zeiten – schlechte Zeiten

[…] Ab einem AfD-Wähleranteil von ca. 30% kommen wir in einen Bereich, in dem auch ungezieltes Zuschlagen genügend homophobe Reaktionäre trifft, um moralisch gerechtfertigt zu sein. […]

Von Sebastian Volkamer